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Hitzewarnung in Kärnten

BEITRAG VOM 18.06.2026

Unterkärnten: starke Wärmebelastung

Mittelkärnten: starke Wärmebelastung

Oberkärnten: erhöhte Wärmebelastung

Höhere Lagen: erhöhte Wärmebelastung

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die GeoSphere Austria - Regionalstelle Kärnten erstellt folgende Prognose:

Prognose:
In den nächsten Tagen kündigt sich in Kärnten unter Hochdruckeinfluss sonniges und zunehmend heißes Sommerwetter an. Am Donnerstag ist es in den Morgenstunden noch angenehm kühl, mit Höchstwerten in tiefen Lagen um und knapp über 30 Grad ist die Wärmebelastung aber am Nachmittag schon erhöht. Am Freitag nimmt die Hitzebelastung in den Niederungen weiter zu, es werden Höchstwerte bis zu 33 Grad erwartet. Am Wochenende ist dann von einer starken Wärmebelastung auszugehen. Die Höchstwerte liegen voraussichtlich zwischen 30 und 35 Grad. Zudem bleibt es in den Nächten relativ mild und vor allem in den Städten liegen die Tiefstwerte am frühen Morgen voraussichtlich nur noch um bzw. knapp unter 20 Grad. Lokale Wärmegewitter am Abend bringen nur regional und vorübergehend Abkühlung.

Tendenz:
Zu Beginn der nächsten Woche setzt sich die Hitzewelle mit Höchstwerten über 30 Grad voraussichtlich fort. Die weitere Entwicklung der Hitze ist noch etwas unsicher. Bei andauernder Hitze über die Wochenmitte hinaus erfolgt zu Wochenbeginn ein Update. 

Empfehlungen für Gesundheitseinrichtungen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen:
 

Im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden kann es zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen – daher ist es wichtig die Kapazität des eigenen Betriebes richtig einzuschätzen, um Anpassungsmaßnahmen planen und umsetzen zu können:
·        Erstellung eines hausinternen Aktionsplans für Hitzebelastung
·        Identifikation von Risikopersonen
·        Auf Medikamentenmanagement achten
·        Analyse der räumlichen Gegebenheiten, Planung bzw. Umsetzung von notwendigen Maßnahmen wie Außenjalousien, Lüftungsmöglichkeiten, Klimaanlagen
·        Sicherstellung des Informationsflusses im Haus
·        Schulung/Nachschulung von Pflege- und Betreuungspersonal sowie weiteren Mitarbeiter*innen
·        atmungsaktive Dienstkleidung
·        Personalressourcenplanung
 
Hinweis an die Pflege
Steigende Temperaturen bringen einen erhöhten Pflege-/ Betreuungsanspruch seitens der zu betreuenden Personen mit sich. Hochrisiko-/ Pflegediagnosen können als Basis für die Planung von Maßnahmenbündel zur Vorbereitung auf Hitzewellen dienen. Zusätzlich dienen sie zur Darstellung des erhöhten Pflege- und Betreuungsaufwandes.
 
Erkennen Sie Warnzeichen von Hitzeerkrankungen frühzeitig!
·        Erhöhtes Durstempfinden und trockener Mund
·        Appetitlosigkeit
·        Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, Kreislaufbeschwerden
·        Unruhe, Schlafstörungen
·        Erhöhte Körpertemperatur, starkes Schwitzen
·        Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen
·        Verwirrtheit, Aufmerksamkeitsstörung, verzögerte Reflexe
 
Setzen Sie Erste Hilfe Maßnahmen!
·        Betroffene Person in den Schatten bringen.
·        Beengende Kleidung öffnen oder entfernen.
·        Wasser oder Getränke wie Saft oder Tee anbieten – nur wenn die Person bei Bewusstsein ist!
·        Mit kühlen, nicht eiskalten Umschlägen Arme und Beine bedecken.
·        Beine hochlagern, wenn Benommenheit erkannt wird.
·        Bei Bewusstlosigkeit Person in die stabile Seitenlage bringen – Notruf wählen!
 

Weitre Informationen HIER